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25. Mai 2016

Umsatzsteuer: Fotovoltaikanlagen müssen bis zum 31.5. dem Unternehmensvermögen zugeordnet werden!

Mandanten, die in 2015 Fotovoltaikanlagen errichtet haben, müssen ihre Anlage – zur Bewirkung des Vorsteuerabzugs – dem Unternehmensvermögen zuordnen.

An dieser Stelle müssen Mandanten jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, dass hier die Zeit drängt.

Denn die Zuordnung zum Unternehmensvermögen muss bis zum 31.5. des Folgejahres erfolgen, d.h. für sämtliche in 2015 errichteten Anlagen bis zum 31.5.2016.

Es ist daher dringend dazu zu raten, entweder die Umsatzsteuerjahreserklärung 2015 bis zu diesem Zeitpunkt beim Finanzamt einzureichen oder das Finanzamt schriftlich über die Zuordnung zum Unternehmensvermögen zu informieren.

Mehr dazu unter: https://www.tax-news.de/umsatzsteuer/umsatzsteuer-fotovoltaikanlagen-muessen-bis-zum-31-5-dem-unternehmensvermoegen-zugeordnet-werden/

16. Dezember 2014

Umsatzsteuer-Vorauszahlungen als wiederkehrende Ausgaben

Für Einnahmen-Überschuss-Rechner stellt sich demnächst die Frage, welchem Jahr sie die Umsatzsteuer-Vorauszahlung für Dezember 2014 zuordnen. Denn durch § 108 Abs. 3 AO verschiebt sich die Fälligkeit auf den 12.1.2015 und liegt damit außerhalb der 10-Tages-Frist für wiederkehrende Ausgaben.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.haufe.de/steuern/kanzlei-co/ust-vorauszahlungen-als-wiederkehrende-ausgaben_170_285962.html

14. Oktober 2014

Nachträgliche Berücksichtigung von Umsatzsteuerzahlungen als Betriebsausgaben ist möglich

Übersieht ein Finanzamt, dass ein Unternehmer in seiner Umsatzsteuererklärung zwar Umsatzsteuerzahlungen erklärt hat, diese aber versehentlich nicht in seiner Gewinnermittlung als Betriebsausgaben erfasst hat, können diese Zahlungen später noch im Wege einer Änderung nach § 129 AO im Einkommensteuerbescheid berücksichtigt werden. Die entsprechende BFH-Rechtsprechung hat nun die OFD Koblenz aufgegriffen.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/beruecksichtigung-von-umsatzsteuerzahlungen-als-betriebsausgaben_164_277166.html

19. September 2014

Praxisprobleme bei den neuen Reverse-Charge-Fällen

Zum 01.10.2014 wurden die Anwendungsfälle für die Übertragung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger (Reverse-Charge-Verfahren) erneut ausgeweitet. Neben Tablet-Computern und Spielekonsolen unterliegt dann auch die Lieferung von edlen und unedlen Metallen dem Reverse-Charge-Verfahren. Die Regelung führt zu Abgrenzungs­schwierigkeiten, die jeder Unternehmer beachten sollte.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.haufe.de/steuern/kanzlei-co/umsatzsteuer-praxisprobleme-bei-den-neuen-reverse-charge-faellen_170_273910.html

9. September 2014

Elektronische Kontoauszüge werden als Buchungsbeleg anerkannt

In Zeiten von Online-Banking sind elektronische Kontoauszüge mittlerweile an der Tagesordnung. Für Unternehmen war die Frage nach deren steuerlichen Anerkennung aber bislang mit erheblichen (Rechts-)Unsicherheiten behaftet, weshalb viele dem guten alten Papierkontoauszug den Vorzug gaben. Nun scheint sich die Finanzverwaltung aber zu öffnen.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/elektronische-kontoauszuege-werden-als-buchungsbeleg-anerkannt_164_272160.html

18. November 2011

Umsatzsteuererstattungen für Oktober und November 2011

Liebe Mandantinnen und Mandanten,
sehr geehrte Damen und Herren,

das Finanzamt führt im Dezember eine Umstellung der EDV durch. Aus diesem Grund können voraussichtlich in der Zeit vom 07.12.2011 bis Mitte Januar 2012 keine Umsatzsteuererstattungen ausgezahlt werden.

Falls Sie für die Buchführungsmonate Oktober und November 2011 eine hohe Umsatzsteuererstattung erwarten (z. B. auf Grund hoher Investitionen mit Vorsteuer oder auf Grund großer Wareneinkäufe mit Vorsteuer), möchte ich Sie bitten, uns dies unbedingt kurzfristig mitzuteilen. Wir benötigen diese Angaben spätestens bis zum 05.12.2011, damit wir die Erstattung rechtzeitig für Sie beantragen können. Falls Sie Fragen hierzu haben, rufen Sie uns kurzfristig dazu an.

Die EDV-Umstellung führt aber auch dazu, dass von Mitte Dezember 2011 bis Mitte Januar 2012 Umsatzsteuer-Zahlungen nicht automatisch von Ihrem Konto abgebucht werden. Diese Zahlungen werden dann voraussichtlich erst Ende Januar 2012 automatisch von Ihrem Konto abgebucht. Bitte legen Sie für diesen Abbuchungstermin die Umsatzsteuer zurück, damit Sie nicht in Liquiditätsprobleme kommen.

2. September 2009

Ankündigung: Vortrag zum “EU-Mehrwertsteuerpaket” am 29.10.2009

EU-Mehrwertsteuerpaket – Wichtige Änderungen treten zum 01.01.2010 in Kraft

Ab dem 01.01.2010 ergeben sich weitreichende Änderungen im Bereich des Umsatzsteuergesetzes. Unternehmer sollten sich mit ausreichend Vorlauf auf die Neuerungen vorbereiten.

Alle warten zurzeit gespannt darauf, ob nach der Bundestagswahl die Mehrwertsteuer erhöht wird. Von vielen unbemerkt tritt jedoch bereits zum 01.01.2010 eine umfangreiche Gesetzesänderung des Umsatzsteuerrechts in Kraft. Das so genannte „EU-Mehrwertsteuerpaket“ betrifft alle Unternehmer, die ihre Dienstleistungen auch ausländischen Unternehmern und Privatpersonen anbieten. Betroffen sind unter anderem kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, Ingenieure, Catering-Unternehmen und viele andere.

Kernstück der Änderungen ist die weitgehende Einführung des Bestimmungslandprinzips. Hierdurch ändern sich die Spielregeln, wann eine Rechnung netto ohne Umsatzsteuer oder brutto mit Umsatzsteuer zu stellen ist. Dabei wird ab dem 01.01.2010 insbesondere unterschieden, ob der Rechnungs- und Leistungsempfänger ein Unternehmer oder eine Privatperson ist. Grundsätzlich sind die Rechnungen an ausländische Privatpersonen mit Umsatzsteuer zu stellen. Die Rechnungen an ausländische Unternehmer sind ohne Umsatzsteuer zu stellen. Der Leistungs-empfänger übernimmt in diesem Fall die Umsatzsteuer (so genanntes „Reverse-Charge-Verfahren“). Von dieser Grundregel gibt es eine Vielzahl von Ausnahmen. Aus diesem Grund ist der Informationsbedarf zum „Mehrwertsteuerpaket“ sehr hoch.

Als wären die neuen Regelungen nicht schon kompliziert genug, macht es der Gesetzgeber durch neue bürokratische Anforderungen noch ein bisschen komplizierter. Ab 01.01.2010 muss jeder Umsatz mit einem ausländischen Unternehmer in einer so genannten „Zusammenfassenden Meldung“ an die Finanzbehörden übermittelt werden. Bisher waren von dieser Regelung nur Lieferungen von Waren betroffen. Jetzt sind auch Handwerkerleistungen betroffen. Eine zusammenfassende Meldung ist monatlich abzugeben. Die Meldung beinhaltet jeden einzelnen Umsatz des Monats. Zu jedem Umsatz ist die Umsatzsteuer-ID-Nummer des ausländischen Unternehmers zu vermerken.

Darüber hinaus treten zum 01.01.2010 noch einige weitere Änderungen zur Umsatzsteuer in Kraft. Aus diesem Grund sollten sich Unternehmer mit ausreichend Vorlauf auf die Neuerungen vorbereiten. Die folgende Checkliste und die unten genannte Vortragsveranstaltung können dabei ein erster Schritt sein.

Checkliste „Mehrwertsteuerpaket“ zum 01.01.2010

  • Analyse der von den Änderungen möglicherweise betroffenen Umsätze
  • Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter in der Buchhaltung hinsichtlich der Änderungen
  • Genaue Differenzierung von Leistungen an Endverbraucher und Unternehmer
  • Beantragung einer USt-ID, sofern noch nicht vorhanden
  • Anpassung der Kontenschlüsselung im EDV-System
  • Anpassung der Rechnungen im Hinblick auf die neuen Anforderungen
  • Checkliste für Rechnungseingangskontrolle erweitern/ändern

Bitte beachten Sie hierzu unsere Vortragsveranstaltung:

Vortragsveranstaltung „Mehrwertsteuerpaket 2010 – Wichtige Änderungen und Handlungsbedarf“

Inhalte:

  • Welche Änderungen ergeben sich für innereuropäische Dienstleistungen?
  • Welche neuen Meldevorschriften sind zu beachten?
  • Was ist bei der Rechnungsstellung zu beachten?
  • Im Anschluss: Fragerunde und Imbiss

Termin: Donnerstag, 29.10.2009 um 18:00
Dauer: 2 Stunden
Ort: Hotel Surendorff, Dinglingsweg 1, 49565 Bramsche
Kostenpauschale: 20 Euro pro Teilnehmer

Anmeldung:
Steuerberaterin Ingrid David
Vördener Damm 17a
49565 Bramsche
Telefon: 05461 – 709010 / Fax: 05461 – 709017
E-Mail: info@stb-ingrid-david.de
Internet: https://www.stb-ingrid-david.de/

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