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26. November 2020

Newsletter Dezember 2020

Inhalt:

  • Umsatzsteuerabsenkung zum 01.01.2021
  • Außerordentliche Wirtschaftshilfen für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen
  • Solidaritätszuschlag entfällt teilweise ab 2021
  • Anhebung der Entfernungspauschale für Fernpendler ab 2021
  • Gebäudesanierungsmaßnahmen steuerlich begünstigt
  • Überlegungen und Handlungsbedarf zum Jahresende 2020


Link: Newsletter Dezember 2020

10. November 2020

Corona- Update

In den letzten Wochen haben sich wieder viele Änderungen ergeben. Wir haben hier für Sie die wichtigsten Informationen einmal zusammenfasst und die entsprechenden Fundstellen verlinkt:

Überbrückungshilfe II:

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Diese Anträge können ab sofort durch einen Steuerberater oder einem Wirtschaftsprüfer gestellt werden. Die Antragsfrist der Überbrückungshilfe II endet am 31.12.2020.
Folgende Unternehmen sind antragsberechtigt:

  • Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen antragsberechtigt, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:
    • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.
    • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Quellen: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html


Außergewöhnliche Wirtschaftshilfe bzw. Überbrückungshilfe III:

Außergewöhnliche Wirtschaftshilfe:
Die erneute vorübergehende Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen hart. Um sie schnell und wirksam zu unterstützen, ergänzt die Bundesregierung die bestehenden Hilfsprogramme durch zusätzliche außerordentliche Wirtschaftshilfe.

Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes von November 2019 erhalten. Die Höhe errechnet sich aus dem durchschnittlichen wöchentlichen Umsatz des Vorjahresmonats, gezahlt wird sie für jede angeordnete Lockdown-Woche. Bei jungen Unternehmen, die nach November 2019 gegründet wurden, gelten die Umsätze von Oktober 2020 als Maßstab. Soloselbständige haben das Wahlrecht, als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde zu legen.

Für größere Unternehmen gelten abweichende Prozentanteile vom Vorjahresumsatz. Ihre Höhe wird im Einzelnen anhand beihilferechtlicher Vorgaben ermittelt. Anderweitige Hilfen für den Zeitraum wie beispielsweise Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe werden vom Erstattungsbetrag abgezogen. Mögliche spätere Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den Zeitraum werden angerechnet.

Einen Antrag auf außerordentliche Wirtschaftshilfe können Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen stellen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bereits bestehender Anordnung bereits untersagt ist. Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen, die indirekt, aber in vergleichbarer Weise durch die Anordnungen betroffenen sind, werden zeitnah geklärt.

Die Auszahlung soll nach vereinfachtem Antrag über die Plattform der Überbrückungshilfe erfolgen. Da die Umsetzung der Einzelheiten einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird die Gewährung von Abschlagszahlungen geprüft.

Überbrückungshilfe III:

Es ist zu erwarten, dass auch in den kommenden Monaten mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden muss. Dies betrifft besonders der Kultur und Veranstaltungswirtschaft. Dazu wird das entsprechende Instrument der Überbrückungshilfe zu einer Überbrückungshilfe III weiterentwickelt. An den Details arbeiten das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Hochdruck.

Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-10-29-neue-corona-hilfen.html


Kurzarbeitergeld:

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu halten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben.

Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld sind folgende:

  • Mindestens 10 % Ihrer Beschäftigten müssen einen Entgeltausfall von mehr als 10 % haben.
  • Ihre Angestellten müssen Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben.

Höhe des Kurzarbeitergeldes:

Bezugsmonat 1-3: 60/67 % des Netto- Entgelts
Ab dem 4. Bezugsmonat: 70/77 % des Netto- Entgelts
Ab dem 7. Bezugsmonat: 80/87 %  des Netto Entgelts

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/?pk_campaign=Digitale_Services_KuG&pk_source=google_paid&pk_medium=sitelink&pk_content=kurzarbeit-infos

Die maximale Bezugsdauer wurde auf 24 Monate erhöht (befristet bis Ende 2021). Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/verlaengerung-kurzarbeitergeld-1774190

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ihr Team der Steuerberatung Ingrid David+ Kai Brickwedde

3. November 2020

Newsletter November 2020

Inhalt

  • TERMINSACHE: Förderzeitraum für Baukindergeld verlängert
  • Sonderzahlungen an Arbeitnehmer bis 31.12.2020 steuer- und sozialversicherungsfrei
  • Änderung des Grundfreibetrags im „Zweiten Familienentlastungsgesetz“
  • Besondere Regelungen für Minijobber enden zum 30.10.2020
  • Vorsteuerabzug aus Bewirtungsrechnungen
  • Neuregelung der Überbrückungshilfe ab September 2020
  • Beurteilung der Zahlungen für laufende Hauskosten
  • Keine Grunderwerbsteuer bei Zubehör
  • Beschränkte Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Link: Newsletter November 2020

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