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29. Januar 2016

Standby-Wohnung eines Piloten

Begründet ein Pilot, der seinen Wohnsitz im Ausland hat, bei einer durchschnittlichen Zahl von zwei Übernachtungen pro Woche im Inland dort schon einen gewöhnlichen Aufenthalt?
Pilot P ist Schweizer Staatsbürger. Seinen Hauptwohnsitz hat er in der Schweiz. Er ist verheiratet und hat Kinder. Zunächst war P bei einer schweizerischen Fluggesellschaft als Pilot beschäftigt. Dann erhielt er von der Deutschen Lufthansa eine unbefristete Anstellung als Copilot mit Einsatzflughafen Frankfurt a.M. Aufgrund innerbetrieblicher Regelungen der Deutschen Lufthansa war er verpflichtet, in der Nähe des Flughafens Frankfurt a.M. eine Unterkunft zu unterhalten, von der er seinen Flugdienst innerhalb von 60 Minuten nach einer entsprechenden Benachrichtigung antreten konnte. Um dieser Verpflichtung zu genügen, traf er mit anderen Piloten die Vereinbarung, eine Wohnung zur wechselseitigen Nutzung anzumieten. Entsprechend dieser Vereinbarung schloss ein anderer Pilot, ebenfalls Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz, als Hauptmieter einen Mietvertrag über eine Eigentumswohnung in der Nähe von Frankfurt a.M., bestehend aus vier Zimmern, Flur, einer Küche und zwei Bädern. Das Finanzamt war der Auffassung, durch die Nutzung der standby-Wohnung habe P einen Wohnsitz oder zumindest einen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland begründet, so dass er in Deutschland nicht nur den Inlandsanteil seines Arbeitslohns, sondern seine gesamten Einkünfte zu versteuern habe. P war damit nicht einverstanden und bekam beim Finanzgericht Recht.

Hessisches FG, Urteil vom 18.8.2015, Az. 3 K 903/14

18. Januar 2016

Newsletter Januar 2016

Inhalte


  • TERMINSACHE: Angabe der Steuer-Identifikationsnummer ab 01.01.2016 für das Kindergeld
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: Steuerliche Begünstigung für Schornsteinfegerleistungen und Betreuung eines Haustieres
  • Kindergeld: Masterstudium als Teil der Erstausbildung
  • Verlust bei nahezu wertlosen Kapitalforderungen
  • Änderung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage bei einem „Sicherungseinbehalt“
  • Steuerrechtsschutz bei der Rückabwicklung des Reverse-Charge-Verfahrens in Bauträgerfällen unterschiedlich beurteilt
  • Beitragsbemessungsgrenzen und Sachbezugswerte 2016


Link: Newsletter Januar 2016

14. Januar 2016

Keine Sorge ums Kindergeld

Eine zusätzliche Voraussetzung für den Bezug von Kindergeld ist ab 2016 die Angabe der Steuer-Identifikationsnummern (Steuer-ID) des Kindergeld-Berechtigten und der Kinder, unabhängig von deren Geburtsdatum. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Kindergeld für jedes Kind nur einmal ausgezahlt wird. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Angabe der Steuer-ID ab 2016.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/FamilieundKinder/KindergeldKinderzuschlag/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI794242

7. Januar 2016

Erreichbarkeit – Probleme mit unserem Telefonanschluss

Wer einmal umgezogen ist weiß, dass bei einem Umzug einiges schief gehen kann…

Zum Jahreswechsel sind wir in neue Räumlichkeiten an der Otterbreite gezogen. Leider lassen uns Osnatel und die Telekom im Stich und wir haben bis heute immer noch kein Telefon und auch kein Internet. Über eine Rufumleitung auf das Handy von Frau David sind wir aber telefonisch erreichbar. Da wir dadurch nur eine Leitung haben, kann es öfter mal besetzt sein. Bitte hinterlassen Sie dann eine Nachricht auf der Mailbox. Wir rufen Sie zurück.

Faxe landen ebenfalls auf der Mailbox des Handys und werden von dort ausgedruckt. Sollte der Fax-Vorgang nicht erfolgreich sein, versuchen Sie es erneut, bis das Fax erfolgreich an die Mailbox gesendet wurde.
E-Mails werden von uns morgens und abends abgerufen. Wir versuchen diese zeitnah zu beantworten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es dennoch etwas länger dauert. Falls möglich antworten wir Ihnen per E-Mail. Im Einzelfall kann es aber auch sein, dass wir Ihre Mails telefonisch oder per Post beantworten.

Wir werden sicherstellen, dass alle gesetzlichen Fristen eingehalten werden. Sollte es dennoch zu Fristversäumnissen kommen, kümmern wir uns darum, dass entstandene Schäden durch die Telekom oder Osnatel erstattet werden.

Wir hoffen, dass Osnatel und Telekom die Probleme schnell in den Griff bekommen und informieren Sie, wenn wir wieder wie gewohnt erreichbar sind.

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