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28. Februar 2009

Bramscher Nachrichten: "Vererben ohne Angst um Haus und Hof"

In den Bramscher Nachrichten vom 26.02.2009 erschien folgender Artikel:

“Vererben ohne Angst um Haus und Hof

Ist durch das ab dem 1. Januar geltende neue Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht der Erhalt des eigenen Hauses für den überlebenden Ehepartner oder für die Kinder gefährdet? Weil neben vielen anderen Fragen gerade diese Sorge besonders die ältere Generation beunruhigt, hatten die CDU-Senioren das Thema Erbschaftsteuer auf die Tagesordnung gesetzt. Um entsprechende Informationen hatten sie die Bramscher Steuerberaterin Ingrid David gebeten.

Anlass für die Gesetzesänderung, so David, war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus 2006. Darin wurde der Bundestag aufgefordert, die bis dahin im Erbfalle geltende ungleiche Bewertung von Immobilien sowie Geld- und Kapitalvermögen zu beseitigen.

Sehr ausführlich befasste sich die Referentin mit der Frage, wie zukünftig beispielsweise ein zu vererbendes Wohnhaus zu bewerten ist. Weil das neue Gesetz dafür keine eindeutige Handhabe bietet, erwartet sie eine lange Phase der Unsicherheit und umfangreichen Beratungsbedarf. Weitere gravierende Veränderungen in dem neuen Gesetz sind die höheren Steuersätze für Erben, die in keinem Verwandtschaftsverhältnis 1. Grades zum Erblasser stehen. Für Erben im Verwandtschaftsverhältnis 1. Grades (Ehepartner, Kinder, Enkel) sind die Freibeträge deutlich erhöht worden.

Nach steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten befragt, nannte David unter anderem die Stichworte Heirat oder Adoption. Durch die Heirat mit dem Lebenspartner oder etwa die Adoption einer Nichte oder eines Neffen kommen sie in ein Verwandtschaftsverhältnis 1. Grades mit den im Erbfall vorgesehenen Steuervorteilen.

Zwei wesentliche Erfahrungen konnten die Seniorinnen und Senioren aus der Veranstaltung mitnehmen: Für ihre Erben brauchen sie im Normalfall den Verlust „von Haus und Hof“ nicht zu befürchten. Und als Zweites war deutlich geworden, dass vor einer testamentarischen Entscheidung ein Gespräch mit dem Steuerberater nützlich sein kann.”

Link: Bramscher Nachrichten

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